Die ARGE stellt sich vor

Sep 30, 2018

Petition der ARGE


Schulsozialarbeit

Schluss mit der Benachteiligung bei Schulsozialarbeit ! Die ARGE München und die ARGE OBB Südost haben beim Bayerischen Landtag eine Petition zur Schulsozialarbeit an Gym­nasien eingereicht, die von zahl­rei­chen Eltern betroffener Schülerinnen und Schüler durch ihre Unterschriften Unterstützung erfahren hat.

Der Petitionsausschuss des Landtags hat die Petition am 20. September 2018 behandelt und mit der Stimmenmehrheit der CSU Abgeordneten die Behandlung abgelehnt, weil angeblich erledigt. Das ist die schlechte Nachricht.

Es gibt aber auch eine gute Nachricht, wie der Vorsitzende der ARGE, Erich Pfaffenberger, in einem Brief an die Mitgliedsschulen verdeutlicht: "Aus meiner Sicht haben wir mit der Petition einen wesentlichen Teilerfolg erzielt!.

Das Kultusministerium hat dem Bildungsausschuss berichtet, dass das Problem erkannt und adressiert wurde. Mit dem Projekt „Schule öffnet sich“ (siehe nächste ARGE-Sitzung) wird Schulsozialarbeit als wesentlicher Bereich mit aufgenommen."60 Sozialpädagogen wurden eingestellt und es soll weiter aufgestockt werden. Aufgrund dieses Berichts wurde mit den Stimmen der CSU gegen die Stimmen der Opposition die Petition als erledigt gewertet.

Was ist nun unser Erfolg?

Früher wurde von Kultusministerium und Staatsregierung Schulsozialarbeit als nicht erforderlich erklärt, das Angebot von Schulpsychologen und Beratungslehrern sei ausreichend. Jetzt findet sich die Argumentation unserer Petition in der Tätigkeitsbeschreibung der eingestellten Schulsozialpädagogen wieder. Unsere Petition war klar und stringent formuliert, es gab keine Schwachstellen.

Das Thema ist angekommen.

 An dieser Stelle danke ich den Mitgliedern der Arbeitsgruppe, insbesondere den Vertretern des Rupprecht-Gymnasiums und der ARGE OBB-Südost für ihre gute Arbeit!

Mit den Einstellungen von Sozialpädagogen ist ein erster Schritt getan, aber es muss weiter gehen.

Die Berichterstatterin der Opposition hat deshalb einen Antrag auf Befassung gestellt, der aber mit den Stimmen der CSU abgelehnt wurde.

 Das heißt für uns, jetzt geht es für die Zukunft um die Stellen. Wir müssen dran bleiben.