Feb 26, 2020

Diskussionsrunde zur Kommunalwahl


Kommunalwahl 2020

Elternbeiräte befragen Stadtratskandidaten

Eine Wahlveranstaltung der besonderen Art: zu der hatte die ARGE Gymnasien die Eltern­beiräte an den Münchner Gymnasien am Mittwoch, den 4. März, in das Willi-Graf-Gymnasium eingeladen. Statt langer Reden und kontroverser Diskussionen auf einem Podium zuzuhören, konnten Eltern an Tischen mit den Stadtratsbewerbern der Parteien ins Gespräch kommen.
Dr. Daniel Schmidt, der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft, konnte zahlreiche Politikvertreterinnen und -vertreter begrüßen. „Mit der Veranstaltung wollen wir einen Beitrag für eine lebendige Demokratie leisten und sachlich unsere Wünsche an die Münchner Schulpolitik formulieren."

Etwa 50 Elternvertreter nutzten die Chance und diskutierten ihre Themen mit den Wahlbewerbern.

  • weiterer Schulhausbau und Verbesserung der Raumsituation
  • mehr Lehrerinnen und Lehrer und kleinere Klassen
  • Einsatz von Sozialpädagogen an allen Schulen
  • Verbesserung der digitalen Infrastruktur
  • Inklusion und Mut zu neuen, kindergerechten Schulmodellen
  • Ausbau der Ganztagsbetreuung

Gesprächsteilnehmer für die Elternbeiräte waren:

  • CSU: Beatrix Burkhardt
  • SPD: Kathrin Abele
  • Grüne: Anja Berger
  • FDP: Dagmar Föst-Reich
  • Freie Wähler: Ingeborg Michelfeit
  • Linke: Stefan Jagel
  • München Liste: Maximilian Bauer
  • Mut: Anja Milosevic
  • ÖDP: Anja Scholz-Poliskyy
  • Volt: Felix Sproll
  • die Partei: Sabrina Werner
  • ZuBa – „Zusammen Bayern e.V.“: Éric Bourguignon

Dass die Möglichkeiten der Landeshauptstadt – die bereits jetzt einen großen Teil des städtischen Budgets für Bildung ausgibt – begrenzt sind, wurde besonders bei den Themen Lehrerausbildung, Personalausstattung und Stundenausfall deutlich. Die Verantwortung dafür liegt bei der Staatsregierung. Die anwesenden Parteienvertreter wurden aufgefordert, mehr auf ihre Parteien auf Landesebene einzuwirken. Dinge, die zum Teil seit langem im Argen liegen, sollten endlich verbessert werden.

Bei der Frage, wer für eine kostenfreie Nutzung des MVV für Schülerinnen und Schüler ist, meldeten sich sogar alle Parteienvertreter zustimmend. Vielleicht auch, weil dafür der Freistaat zuständig wäre und bezahlen müsste. Nicht nur hier wird die ARGE die Umsetzung der Versprechen im Auge behalten.